Seychellen

„Repiblik Sesel“ so heißen die Seychellen auf Seselwa, dem Kreolisch der Inselrepublik.

Östlich von Tansania und nördlich von Madagaskar liegen auf etwa 400.000 km² 115 Inseln verstreut im Indischen Ozean. 32 davon bestehen hauptsächlich aus Granit, darunter die „Hauptinseln“ Mahé, Praslin und La Digue. Hier wohnen die meisten der gut 80.000 Einwohner.

Die Mehrzahl der Seychelleninseln sind kleine, meist unbewohnte Koralleninseln, die sich maximal 9 Meter aus dem Meer erheben.

Mahé ist mit über 150 km² die größte Insel mit der Haupstadt Victoria, hier gibt es mit dem über 900 Meter hohen Morne Seychellois sogar einen richtigen Berg zu besteigen.

1976 erlangte die Republik ihre Unabhängigkeit von England. Die wichtigsten Einnahmequellen sind der Tourismus und der Fischfang.

In einem der letzten Paradiese steht der Umweltschutz fast in einem Verfassungsrang. Zwei Orte wurden zum Weltnaturerbe erklärt, es gibt zahlreiche Schutzgebiete und umfangreiche Bestimmungen zum Schutze der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, deren Einhaltung von verschiedenen Kommissionen genau kontrolliert wird.

 
 

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